Partnerschaften

Dieses Projekt ist auf starken partnerschaftlichen Kooperationen aufgebaut. Mehr als 20 verschiedene Partner bringen ihre Erfahrungen und ihr technisches Know-How ein. Dieser breite partnerschaftliche Ansatz ermöglicht die  bestmögliche Umsetzung des Projektes und einen damit einhergehenden Nutzen für die Natur.

Eine führende Rolle in diesem Projekt wird von der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein als Antragsteller übernommen.

Die folgenden Kurzbeschreibungen stellen Ihnen die verschiedenen Partner vor. Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Hierbei sind die Partner nach ihren Heimatländern (Deutschland, Dänemark, Schweden, Estland, Litauen) und dann alphabetisch aufgeführt. Und natürlich ist unser größter Kofinanzierer: die EU-Komission, LIFE, ebenfalls mit dabei.


Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein (Antragsteller)

eit 1978 kümmert sich die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein darum, Schleswig-Holsteins Naturschönheiten zu erhalten, heimischen Tieren und Pflanzen ein dauerhaftes Überleben zu sichern sowie Dritte bei dieser Aufgabe zu fördern. Zu diesem Zweck kauft oder pachtet die gemeinnützige Landesstiftung land- und forstwirtschaftliche Flächen und verwaltet Schutzgebiete in privatem oder kommunalem Eigentum. Aktuell spannt sich ein Netz von rund 30.000 ha Stiftungsland über Schleswig-Holstein, das oft mit weiteren Naturschutzflächen verbunden und von elementarer Bedeutung für den Erhalt der Biologischen Vielfalt ist. Mit gezielten Maßnahmen entwickelt sie ihre Flächen als Lebensraum für bedrohte Arten.

Rund die Hälfte des Stiftungslandes ist mit naturschutzfachlichen Auflagen an fast 1.000 Landwirte verpachtet. Besondere Anziehungskraft haben für Besucher die zum Teil mehrere hundert Hektar großen „Wilden Weiden“ der Stiftung, durch die ganzjährig Konik-Wildpferde, Robustrinder oder Heidschnucken ziehen. Um die Landschaftspflege im Stiftungsland zu optimieren, hat die Stiftung eine eigene, knapp 1.250-köpfige Robustrind-Herde aufgebaut. Schwerpunkte der Stiftungsarbeit sind der Ostseeraum, die Eider-Treene-Sorge-Niederung und die Metropolregion Hamburg.
Die Stiftung finanziert ihre Projekte und den Ankauf von Land aus verschiedenen Quellen: Zinserträge aus dem Stiftungsvermögen, projektgebundene Landeszuwendungen sowie Bundes- und EU-Mittel. Hinzu kommen Spenden, Pachteinnahmen sowie Mittel und Flächen, die der Stiftung zum Ausgleich für Eingriffe in den Naturhaushalt (z.B. Autobahnbau) übertragen werden.

Seit 1997 arbeitet die Stiftung eigenständig. Einem geschäftsführenden Vorstand steht ein ehrenamtliches Vorstandmitglied zur Seite. Ein 15köpfiger Stiftungsrat kontrolliert den Vorstand und legt die Leitlinien der Stiftungsarbeit fest. Als Aufsichtbehörde fungiert das Ministerium für Landwirtschaft, Natur und Umwelt des Landes Schleswig-Holstein. In der Geschäftsstelle arbeiten 35 Mitarbeiter Innen in den vier Abteilungen Flächenmanagement, Projektentwicklung, Kommunikation und Service.
Weitere Informationen zur Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein und ihren Projekten unter: www.stiftungsland.de
 
Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein
Eschenbrook 4
D-24113 Molfsee
Tel: ++49/431/210 90 101
E-Mail: infostiftungslandde


Deutschland

Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein (LLUR)

Das LLUR ist in acht Abteilungen gegliedert. Diese umfassen die Bereiche Landwirtschaft, Fischerei, Naturschutz, Gewässer, Geologie und Boden, technischen Umweltschutz und ländliche Räume. Neben unserem Hauptsitz in Flintbek bieten wir an 22 weiteren Standorten unser Dienstleistungsangebot bürgernah an.

Als Landesoberbehörde im Ressort des Ministers für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume sind wir Teil eines Netzwerkes, das die Vielfalt, Schönheit und die kulturelle Einzigartigkeit unserer Landschaft in Schleswig-Holstein durch ein nachhaltiges Landmanagement sichert.

 Die Abteilung Naturschutz und Forst - erhält die Natur Schleswig-Holsteins als Lebensraum für Pflanzen und Tiere -  für und mit den Menschen.
Sie:

* ist eine landesweit tätige Fachbehörde für Fragestellungen des Naturschutzes für die Bürgerinnen und Bürger, für die Verbände, die Wissenschaft, Wirtschaft und die Verwaltung.
* steuert den Schutz und die Pflege in den Schutzgebieten.
* stattet die Natura 2000 - Gebiete mit Managementplänen aus und dokumentiert deren Entwicklung gegenüber der EU (Berichtspflicht).
* erarbeitet räumliche und fachliche Konzepte zur Landschaftsentwicklung.
* arbeitet regional und praxisorientiert durch Integrierte Stationen.
* erstellt und begleitet Konzepte zum Arten- und Lebensraumschutz.
* erhebt, dokumentiert und verarbeitet Informationen über Vorkommen von Arten und Lebensräumen (Fachdaten).
* begleitet und berät bei Eingriffen und Verträglichkeitsprüfungen.
* erstellt aus Daten mit Flächenbezügen anschauliche Karten (Geofachdaten).
* vernetzt Tierpopulationen und Lebensräume durch die Biotop- und Landschaftsplanung.
* bietet Landwirten freiwillige Angebote für eine naturschutzverträgliche Landnutzung (Vertragsnaturschutz).
* optimiert die biologische Vielfalt durch Biotopgestaltung.
* ist als untere Forstbehörde zuständig für den Vollzug des Landeswaldgesetzes.

Im Rahmen des BaltCoast-Projektes ist die Abteilung Naturschutz für die Wiedereinführung von Apium repens (Kriechender Sellerie), das Monitoring von Lebensräumen und Vögeln und der Erstellung von Managementplänen in zwei Projektgebieten verantwortlich.

Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR)
Hamburger Chaussee 25
D-24220 Flintbek
Tel.: 0049-(0)4347/704-0
Fax: 0049-(0)4347/704-112
poststellellur.landshde
http://www.schleswig-holstein.de/LLUR/DE/LLUR_node.html

Ansprechpartner:
Dr. Silke Lütt
Tel: 0049-4347- 363
silkeluettllur.landshde


NABU Wasservogelreservat Wallnau

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V. wurde 1899 in Stuttgart als "Bund für Vogelschutz" von Lina Hähnle gegründet. Nach der Vereinigung wurde er 1990 mit dem ostdeutschen Naturschutzbund zum Naturschutzbund Deutschland vereinigt. Der Hauptsitz des NABU ist in Berlin. 

Das Ziel des NABU ist es, Menschen anzuregen und zu inspirieren, um sich für Natur- und Umweltbelange zu engagieren. Die 400.000 Mitglieder sind in Bundes-, regionalen- und lokalen Strukturen organisiert. Die Mitglieder nehmen durch die Wahl von Delegierten Einfluß auf die strategische Ausrichtung des NABU.

Seit 1971 ernennt der NABU den "Vogel des Jahres". Die Idee ist es die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf seltene oder attraktive Vögel zu lenken und somit ein generelles Bewusstsein für die lokalen und globalen Umweltprobleme zu schaffen.

Seit 1993 verleiht der NABU den "Dinosaurier des Jahres"-Umweltpreis, der solche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens auszeichnet, die sich sowohl durch herausragende Einzelleistungen als auch durch die Summe ihres Gesamtwerkes in Sachen Umweltschutz als besonders antiquiert erwiesen haben.

NABU ist Partner von BirdLife International in Deutschland und betreibt, neben mehreren Besucherzentren und Naturschutzgebieten, wissenschaftliche Institute wie das NABU Wasservogelreservat Wallnau.

Dieses Paradies aud der Insel Fehmarn nutzen Millionen Vögel als wichtigen Zwischenstop auf der Vogelfluglinie nach Skandinavien. Die Hälfte aller europäischen Vögel, etwa 250 Arten, legen auf ihrem Weg von den Brutgebieten im Norden zu den Winterrastplätzen in Afrika einen Halt im NABU Wasservogelreservat Wallnau ein. Von diesen Vögeln brüten ca. 60 Arten in Wallnau. Mit seinen ehemaligen Fischteichen, großen Schilfgebieten und feuchten Wiesen bietet das Areal den Vögeln perfekte Futter- und Brutbedingungen.

Das Wasservogelreservat ist ein gemanagtesNaturschutzgebiet mit einer Größe von 297 ha. Die ehemaligen Fischteiche sind durch ein Grabensystem miteinander verbunden. Das Wasserniveau kann in allen Teilen des Gebietes gesteuert werden um die Lebens- und Futterqualität zu verbessern.

Um eine attraktive Landschaft für Wiesenvögel zu gewährleisten wird die Vegetation mit Mahd oder Beweidung durch Schaf- oder Robustrinderherden den Vogelbedürfnissen angepasst.

Ziel des NABU Wasservogelreservates ist die Kombination des Naturschutzes mit anschaulichem Hintergrundwissen und der Möglichkeit die Natur "Aug in Aug" erleben zu können. Auch Besucher mit geringem Interesse an Umweltbelangen erhalten durch die faszinierende Vogelschau Einblicke in die Wichtigkeit und Schönheit eines sensiblen biologischen Systems. Daher sind 5% (ca. 15 ha) des Gebietes für die Öffentlichkeit zugänglich. 

Entlang des Naturlehrpfades gibt es vier Beobachtungsverstecke. In diesen haben die Besucher die Möglichkeit Vögel beim Brüten oder der Nahrungssuche aus nächster Nähe zu beobachten. 

NABU Wallnau ist auch für das Management der anderen beiden Naturschutzgebiete auf Fehmarn verantwortlich: Grüner Brink und Krummsteert-Sulsdorfer Wiek.

NABU-Wasservogelreservat Wallnau
D-23769 Fehmarn

Tel.: 0049-(0)4372 / 10 02
Fax: 0049-(0)4372 / 1445
E-Mail: MailNABU-Wallnaude
http://wallnau.nabu.de


Universität Hamburg

nstitut der Biologie
Abteilung: Ökologie und Nutzpflanzenbiologie
Arbeitsgruppe:  Populations- und Vegetationsökologie (Professor Dr. Kai Jensen)

Die Arbeitsgruppe Populations- und Vegetationsökologie der Universität Hamburg besitzt eine große Erfahrung in folgenden Schwerpunkten:

  • Analyse und Erhaltungsstrategien von gefährdeten Pflanzenarten und
  • transdisziplinärer Naturschutz und Renaturierungsprojekte.

Neben Professor Dr. Kai Jensen arbeiten ein wissenschaftlicher Mitarbeiter, 6 PhD-Studenten, ein Techniker und mehrere Diplomanden und Masterstudenten an der wissenschaftlichen Grundlage für verschiedene Aspekte des Naturschutzes und -managements.

Diese Arbeitsgruppe untersucht die speziellen Bedürfnisse vom Kriechenden Sellerie (Apium repens), einer gefährdeten Rote-Liste-Art, im Detail. Im Biozentrum Klein-Flottbek stehen der Arbeitsgruppe mehrere Pflanzenaufzuchtsstationen, Gewächshäuser, Anbautestflächen und alle notwendigen Messinstrumente zur Verfügung um die erforderlichen Experimente am Kriechenden Sellerie durchführen zu können. Nach den Untersuchungen im Biozentrum erfolgt die Neuansiedlung einer Reservepopulation in drei Projektgebieten.

Biozentrum Klein Flottbek
Prof. Kai Jensen
Ohnhorststr. 18
D-22609 Hamburg

tel. (+49) 40 42816-0
fax (+49) 40 42816 248
E-mail sekretariatbotanik.uni-hamburgde
http://www.biologie.uni-hamburg.de/bzf/index.htm


Dänemark

Amphi Consult

Amphi Consult ist eine 1992 gegründete biologische Consulting Firma. Das Büro liegt in Odense auf der dänischen Insel Fünen. Lars Briggs, ein Experte für amphibische Populationsbiologie, leitet die Firma. Amphi Consult blickt auf eine langjährige Erfahrung in der Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen, insbesondere mit dem Fokus auf amphibisches Leben, zurück.

Amphi Consult
Forskerparken 10
DK-5230M Odense

ndamphidk


Danish Forest and Nature Agency (SNS / Skov- og Naturstyrelsen)

Die Ämter West Seeland, Süd Jütland, Storström, Vejle und Fünen sind regionale Verwaltungen in Dänemark. Bis zur Zusammenlegung am 31.12.2006 waren diese Ämter Partner im Projekt.

Diese Rolle wird jetzt von der Danish Forest and Nature Agency übernommen, ein Bestandteil des dänischen Umweltministerium mit Sitz in Kopenhagen. Für die Umsetzungen von Maßnahmen vor Ort sind die lokalen Forstverwaltungen (SNS/Skov- og Naturstyrelsen) in den jeweiligen Bezirken verantwortlich.

Ministry of the Environment
Danish Forest and Nature Agency
Haraldsgarde 53
DK-2100 Copenhagen

snssnsdk
http://www.skovognatur.dk


Saltholm Ejerlauget

Saltholm Ejerlauget ist ein Zusammenschluß von 200 Landbesitzern. Sie besitzen gemeinschaftlich die 16 km² großen Insel "Saltholm", die zwischen Kopenhagen (DK) und Malmö (S) im Öresund liegt. Dieser Komplex aus Küstenlagunen und atlantischen Salzwiesen wird ganzjährig zur Beweidung verpachtet.

Die Vereinigung wurde 1847 gegründet und beabsichtigt heute durch die Beweidung mit Robustrindern den Naturschutz auf Saltholm zu fördern. Dabei wird die Ganzjahresbeweidung (200 Rinder) mit Sommerbeweidung (500 Rinder) kombiniert.

Saltholm Ejerlaug Maglebygaard
Norde Kinklegard 42
DK-2791 Dragør

Dirch.petersen@saltholmsejerlauget.dk


Schweden

Kalmar County Administration Board/Länsstyrelsen i Kalmar län

Nature conservation

The nature conservation work done by the County Administrative Board (CAB) is aimed at preserving the county's natural and cultural landscapes and the biological diversity linked to each landscape.

CAB inform about the public right of access and we work to ensure that we have a good outdoor environment. Among other things CAB makes inventories of and monitor various endangered elements in nature as well as plant and animal species.

According to the Environmental Code CAB can protect nature by establishing for example nature reserves and bird sanctuaries. The CAB is also responsible for caring for and administering nature reserves, national parks and Natura 2000 sites.

Anyone who is about to carry out work that could affect the natural environment negatively, is obliged to consult the County Administrative Board first.
 

Länsstyrelsen i Kalmar
SE-391 86 Kalmar

kalmar@lansstyrelsen.se
http://www.lansstyrelsen/Kalmar


Landesverwaltung Gotland / Lansstyrelsen Gotland

Die lokale Behörde der schwedischen Insel Gotland kümmert sich um die Belange der einzigartigen Natur dieses Gebietes.

Lansstyrelsen Gotland
Strandgatan 2
SE-621 85 Visby

lansstyrelseni.lstse
www.i.lst.se


Vellinge Municipality

Die Stadt Vellinge liegt am südwestlichsten Punkt von Schweden. Die Ökosysteme der Naturreservate werden in enger Kooperation mit den örtlichen Landwirten erhalten. Berühmt ist Vellinge durch die Vogelstation Falsterbo.

Vellinge serves as a reference site in the project. No less than 7,4% of the municipality´s land area is nature reserve. The landscape is unique with sand reefs, grazed salt meadows and coastal lagoons. In these areas many coastal birds, amphibians and flowers have a refuge. These valuable ecosystems are preserved and made available to the public in close cooperation with local farmers.

Vellinge ängar is a grazed salt meadow area with breeding Southern Dunlins among other waders. In the adjacent lagoons the Green Toad has a stable population.

Falsterbo on the southwesternmost point of the Scandinavian peninsula is famous for its heavy bird migration, especially in autumn. The Falsterbo Bird Observatory has been carrying out standardized bird ringing and bird counts for decades. In Falsterbo coastal lagoons house populations of Green Toads as well as Natterjack Toads. In the surrounding meadows Sweden´s largest Pied Avocet colony is established.

Activities like guided tours, lectures, printed matter and exhibitions play a major role in the Municipality´s and Falsterbo Bird Observatory´s programme to increase and stimulate the public awareness in matters concerning nature conservation and biodiversity.

Vellinge Municipality
Norrevangsgatan 3
S-235 81 Vellinge

www.vellinge.se

Estland

Estnisches Umweltministerium

Das estnische Umweltministerium ist die oberste Verwaltungsbehörde für die Erhaltung der Natur und der natürlichen Ressourcen in Estland. Es trägt die Verantwortung für die Überwachung aller den Naturschutz und die Umwelt betreffenden Angelegenheiten. Aber auch Konfliktlösung bei der Landnutzung, Erarbeitung von Regionalplänen, Management und Schutz der natürlichen Ressourcen zählen zum Arbeitsfeld.


Kihnu Strait Marine Park Foundation (KVN)

Die Kihnu Strait Marine Park Foundation ist eine 2001 gegründete Naturschutz-Nichtregierungsorganisation. Der Hauptfokus liegt auf dem Erhalt der natürlichen und kulturellen Werte der küstennahen Gebiete nahe Pärnu im südwestlichen Estland. Die Parkverwaltung betreut ein 9.100 ha großes, überwiegend im privaten Besitz befindliches Gebiet. Die Hauptziele sind die Wiedereinführung von traditioneller (extensiver) Beweidung auf den küstennahen Salzwiesen und die Renaturierung der Auenwälder (teilweise durch freiwillige Workcamps).

Kihnu Strait Marine Park Foundation (KVN)
Kihnu Väina Merepark
Sadama tee Tostamaa
EE-88 101 Estonia

+372 52 70 190
Heikii Luhamaa (Executive Director)
mereparkmereparkee
www.merepark.ee


NPO Pöhjakonn

Pöhjakonn ist eine nicht profitorientierte Nichtregierungsorganisation, die sich mit Naturschutz- und Umwelterziehungsaktivitäten beschäftigt. Diverse Biologen (Zoologen und Botaniker) arbeiten temporär für NPO Pöhjakonn. Diese Organisation ist stark in Monitoringprogramme für Flora und Fauna in Estland involviert. Des Weiteren gehören auch Arbeiten an Aktionsplänen zum Schutz von Amphibien oder Bestandsaufnahmen in Natura 2000-Gebieten zu ihrem Arbeitsfeld.


Litauen

Lithuanian Fund for Nature (LFN)

LFN ist eine in ganz Litauen aktive Naturschutzorganisation.

Lithuanian Fund for Nature
Algirdo 22-3
LI-03012 Vilnius

Tel: +370-861 690 02 90
www.glis.lt


Kofinanzier

Die EU-Kommission, Generaldirektion Umwelt ist der größte Kofinanzier und  unserem Projekt in starker Partnerschaft verbunden. Sehen Sie hierzu auch das Kapitel "LIFE" und "Natura2000".

Das LIFE-BaltCoast-Projekt wird in der Kategorie "LIFE-Nature", mit einem Fokus auf die Verbesserung von Natura 2000-Gebieten, durchgeführt. Das LIFE-Programm und die Finanzmittel werden direkt von der EU-Generaldirektion Umwelt, Referat LIFE, verwaltet. 

Hierdurch arbeitet die Europäische Kommission sehr nah mit den Antragstellern und den Projektverantwortlichen zusammen. Die persönlichen Besuche der Kommisionsmitarbeiter und direkte Begleitung der Projektentwicklung machen die Gemeinschafts-Finanzierung lebendiger, greifbarer und erfahrbarer.

Das Projekt erhält einen Anteil von 3.403.203 Euro (59,86%) des Gesamtbudgets von der EU. Dieser hohe Betrag kommt dadurch zu Stande, dass eine große Anzahl der in den Anhängen der Habitatsrichtlinie gelisteten Arten und Habitate Ziel dieses Projektes ist. Die Rate für Kofinanzierung übersteigt normalerweise die 50% nicht.

Das ist eine sehr große Summe, eine große Anerkennung und Bestätigung in unsere Projektidee und Projektorganisation. Und es ist eine große Bürde und Verantwotung auf unserer Seite diese hohen Erwartungen zu erfüllen.

Wir danken unserem Kofinanzier für das Vertrauen und die Zuversicht in dieses Projekt.